Kolping-Gedenktag im 160. Vereinsjahr der Kolpingsfamilie Berchtesgaden


Die Kolpingsfamilie Berchtesgaden feierte am 3. Dezember ihren Verbandsgründer Adolph Kolping mit einem Festgottesdienst in der Stiftskirche. In diesem Gottesdienst wurden 21 Jubilare geehrte und 1000 Euro verspendet.
Der Kolping-Gedenktag wird jährlich im zeitlichen Umfeld der 1./2. Advents gefeiert, da der Selige Adolph Kolping am 8. Dezember 1813 geboren wurde und am 4. Dezember 1865 verstarb.

In seiner Predigt erinnerte Präses Msgr. Dr. Thomas Frauenlob an die Zeit in der Adolph Kolping geboren wurde und deren Probleme. Und wie sich der spätberufene Priester, der ursprünglich Schuster gelernt hatte, sich eben dieser Probleme in dieser Zeit angenommen hat. Dabei erschuf Adolph Kolping etwas, das bis heute Bestand hat: Aus den „katholischen Gesellenvereinen“ wurden die heutigen Kolpingsfamilien und diese sind noch heute — inzwischen weltweit — als Sozialverband tätig.
In 2021 jährt sich zum 30. Mal die Seligsprechung Adolph Kolpings. Präses Msgr. Dr. Thomas Frauenlob informierte in diesen Zusammenhang über die Petition  „Kolping ist mir Heilig“ des Kolpingwerks Deutschland, mit der der Weg Adolph Kolpings zur Heiligsprechung unterstützt werden soll.

Im Zuge des Gottesdienstes spendete die Kolpingsfamilie Berchtesgaden, die dieses Jahr 160 Jahre alt wurde, 500 € für die Jugendfeuerwehr Berchtesgaden und 500 € für die Pfadfinder St. Georg im Talkessel Berchtesgaden. Weitere Spenden werden in der nächsten Zeit folgen.

Den Abschluss der Feier bildeten die Ehrung der Jubilare:  Vier Kolpingbrüder erhielten zu ihrem 25-jährigen Jubiläum die silberne Kolpingnadel und 13 Kolpingsschwestern und Kolpingsbrüder wurde zum 40-jährigen mit einer Urkunde gedankt.
Als eine besondere Ehre empfand es 1.Vorsitzender Thomas Zinner, dass er Herrn Cassiano Faes, Herrn Franz Lochner und Herrn Ernst Wittman für ihre 60- jährige Mitgliedschaft danken durfte und Herrn Christoph Aigner für seine 65-jährige Mitgliedschaft.  „Anfangen ist oft das Schwerste, aber Treubleiben das Beste!“ sagte Adolph Kolping einst, als hätte er voraus gesehen, dass seinen „Gesellenvereinen“ diese Treue auch 160 Jahre später noch gehalten wird.
Mit Singen des Kolpinglieds, dem Ruf des Präses „Treu Kolping“ und der Antwort der Vereinsmitglieder „Kolping Treu“ endete der Gottesdienst nach dem Segen.
(Thomas Zinner/KF Berchtesgaden)

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